2005
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FF+ | Nach der Renovierung macht die Einkehr im Odenwälder Gasthaus noch mehr Spaß: anspruchsvolle Gerichte mit mediterranem Pfiff, etwa Entenbrust in Blutorangenjus mit Ingwer-Kartoffel-Frühlingsrolle oder Dorade auf Gartenkräuter-Risotto mit Rotwein-Zwiebel-Konfitüre. | ||
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Restaurant mit gutem Komfort | Engagiert führt Familie Heß dieses rustikal-elegante Restaurant. Geboten wir eine kreative Küche mit französischen Wurzeln. Sehr nett sitzt man auf der Gartenterrasse. | |
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Am Ende eines verträumten Sacktales im tiefen Odenwald, dort wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, steht der gemütliche Landgasthof der Familie Hess. Hierher verirren sich keine Zufallsgäste, in das schindelgedeckte, von außen schlicht aussehende Haus kommt voller Vorfreude eine stetig wachsende Stammgastschar aus dem Rhein-Neckar-Dreieck. Nicht nur die beiden kleinen rustikal-eleganten Gaststuben verbreiten mit alten Holzdielen, holzvertäfelten Wänden und fein gedeckten Tischen unprätentiöse Gemütlichkeit. Auch jeder im Hause Hess trägt dazu bei, dass sich der Gast rundum wohlfühlt. Die Seniorchefin lässt es sich -- trotz ihres Alters -- weiterhin nicht nehmen, ihre Gäste persönlich und mit Namen zu begrüßen. Sohn Christian leitet den liebenswerten Damenservice, in dem zuweilen auch die Schwiegertochter hilft, und verantwortet die beeindruckende Kellerkinderschar, die selbst eingefleischteste Weinfetischisten allenfalls aufgrund der Preise nicht ins Schwärmen geraten lassen könnte. Der andere der sogenannten Hess-Buben, Sohn Jochen, bereitet in der Küche seine phantasievollen Gerichte -- seit Jahren auf hohem Niveau und recht beständig. Etwa Salat von gebratenen Gambas und Bouchotmuscheln mit getrockneten Tomaten und grünem Spargel in Safranessig, Wildlachs mit Safrankruste auf Spinat in Muskatnussbutter, Dorade Royale auf Wildreisrisotto in Lavendelmarinade oder mit Mandeln paniertes Rehschnitzel in Rotwein/Kirsch-Sauce mit wildem Spargel. Mutiges Probieren lohnt sich bei einem Kochkünstler wie Jochen Hess ebenso wie die etwas weitere Fahrt. |
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Restaurant im elegant rustikalen Landhausstil und unter engagiert familiärer Führung der Brüder Joachim und Christian Heß. Hier genießen Sie eine lobenswerte jahreszeitlich abgestimmte Kreativküche unter Verwendung von Produkten aus dem Umland. | weitere INFO |
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Platz 176 (Vorjahr 209) | 75.6 Punkte |
Folgende Kriterien fliessen in die Bewertung ein. Sie sind gewichtet und können sich somit jährlich je nach Vergabehäufigkeit verschieben. Zum besseren Verständnis ist in Klammern die Anzahl der jeweiligen vergebenen Noten (2004 bzw. 2005) angegeben. Deutschland: Die Quellen: Michelin-Führer (Michelin) Deutschland 2005, Reise-Verlag, Karlsruhe Der Varta-Führer (Varta) Deutschland 2005, Varta-Führer GmbH, Ostfildern Gault Millau (GaultMillau) Der Reiseführer für Genießer Deutschland 2005, Christian Verlag, München Schlemmer Atlas (Aral) 2005, Busche Verlagsgesellschadt mbH, Dortmund Der große Restaurant & Hotel Guide ("Bertelsmann") 2005, Wissen Media Verlag, München Der Feinschmecker (Feinschmecker) Guide 2005, Jahreszeiten Verlag GmbH, Hamburg weiterlesen >> |
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***** | Sterne für die Weinkarte | Der Ort ist so tief im Odenwald versteckt, dass es fast so scheint, als solle ja niemand stören kommen. Doch es sind keine Pilzsammler oder Wanderer, die zufällig auf den „Goldenen Pflug“ stoßen, sondern Feinschmeck-Junkies, die extraordinären Aromenkombinationen auf der Spur und schon vom Vorgeschmack ganz high gestimmt sind, weil eine neue Kreation mit provenzalischen Gewürzen oder asiatischen Zutaten ein intensives Geschmackserlebnis verheißt. Seit einem Vierteljahrhundert locken die Mitglieder des Hess-Clans die Genießer in den Forst, ohne dass ihr Küchenzauber je an Frische und Magie nachgelassen hätte. Dabei ist das Gourmetrestaurant, die „Odenwaldstube“, kein exotischer Hort. Die weißrosafarbenen Vorhänge reichen knapp bis zur Fensterbank, die Heizungsblenden stehen Ton in Ton zur Holzverschalung der Wände. Antiquitäten, schöne Bilder und Blumenarrangements verleihen der Stube ihren gutbürgerlichen Charme. Und dann kommt Christian Hess und zieht die Gäste in seinen Bann, offeriert Kostbarkeiten aus dem Weinregal und die staunenerregenden weltläufigen Gerichte seines Bruders Joachim. Der legt jeden Monat eine neue, der Jahreszeit angepasste Karte auf, die immer wieder verblüffende, außergewöhnliche Einzelgerichte verzeichnet. Von zwei Menüs für 62 Euro und 80 Euro führen wir das viergängige an. In der rustikalen „Weinstube“ gibt es kleinere Gerichte der feinsten Art. Weinauswahl ***** Sterne, Die Weinkarte kann sich mit Fug und Recht „international“ nennen. Es sind nicht nur 10 Anbauländer im Programm. Christian Hess, der Service-Chef und Sommelier, kann auch eine Fülle von Weinen aus der Neuen Welt präsentieren. Kalifornien zum Beispiel steht mit mehr als 40 Positionen vor Italien und durchbricht damit die in der deutschen Gastronomie übliche Trias Deutschland/Frankreich/Italien. Deutschland und Frankreich liegen mit sechs Dutzend Nennungen in der fast 350 Positionen starken Weinkarte ungefähr gleichauf. Allerdings konzentriert sich das Angebot hier auf jeweils zwei Regionen: in Deutschland auf Baden und die Pfalz (3 Württemberger und 2 Rheingauer sind noch zu entdecken), in Frankreich auf Bordeaux und Burgund. Nicht alles ist erste Wahl (zum Beispiel in der Bordelaiser Kollektion), aber es mangelt insgesamt nicht an großen Namen. Italien, Spanien, die Schweiz und die beindruckende Palette aus der Neuen Welt runden das interessante Programm ab. Hinzu kommen eine schöne Reihe von Champagnern und Dessertweinen sowie eine ungewöhnlich umfangreiche, drei Dutzend umfassende Sammlung an halben Flaschen. Der Einstiegspreis liegt bei 22 Euro. | |
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3 Kochmützen |
= Restaurant mit sehr guter Küche = Sehr gut = Sehr gut |
Tief im grünen Tal einer ruhigen Odenwaldstraße, führt eine Treppe in den 100 Jahre alten Gasthof hinauf. Wobei der Feinschmecker die Wahl hat zwischen der Gourmetstube mit ihrem Kachelofen-, Bauernteller-, Weidenbast-Lampen- und Hirschgeweih-Ambiente oder der etwas eleganteren 'Odenwaldstube' mit dunkler Holztäfelung und Wandvitrinen. Die Offerten von Joachim Heß verraten Kreativität und Lust am Experimentieren. Sie sind ausgereift und handwerklich perfekt auf dem Teller umgesetzt. Delikat mundet nach dem Gruß aus der Küche der roh marinierte Thunfisch mit Kräuterpesto und kleinem Artischockenbrioche, ebenso der Lammrücken aus dem Rotweinfond auf Olivenöl-Brunnenkresse-Risotto in Kapernjus. Als herrliches Dessert empfiehlt sich ein warmes Amarettiniküchlein mit Erdbeeren im Proseccoschaum und Nougateis. |
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Unweit der Rhein- und Neckarmetropolen Mannheim im Westen und Heidelberg im Süden liegt der rund 100-jährige Odenwälder Gasthof der Familie Heß. Der Besucher hat die Qual der Wahl zwischen der Gourmet-Stube mit rustikalem "Jagd-Ambiente" und der eleganten "Odenwaldstube", die durch dunkles Holz und Vitrinen an den Wänden sowie feiner Tafelkultur ein ebenso behagliches Ambiente vermittelt. In der schönen Jahreszeit lädt eine Gartenterrasse zum Verweilen ein. Der "Goldene Pflug" ist das Reich der beiden Brüder Joachim und Christian Heß. Der eine (Christian) leitet als Restaurantchef und Berater in Fragen der Weinauswahl den Service und die Betreuung der Gäste mit sicherere Hand, der andere hält ebenso erfolgreich die Stellung an den Kochtöpfen. Wir konnten uns über eine kreative, regionale Küche freuen. Nach dem Küchengruß servierte uns das Haus ein leckeres Curry-Gemüse mit Lachs-Frühlingsrolle und Sauerrahmlinsen. Überzeugend zubereitet der Seeteufel auf Karamell-Walnussrisotto in weißer Balsamessigbutter. Zu den Highlights gehörte auch der zarte Lammrücken mit Lammhaxenblätterteig auf flüssiger Kräuterpolenta. Abgeschlossen wurde das üppige Menü mit einem herrlichen Grieß-Auflauf auf marinierten Orangenfilets mit Zitronengraseis. Die schöne Weinkarte mit heimischen und internationalen Kreszenzen zählt mehr als 400 Positionen. |















