Die aktuellen Reiseführern
|
FF+ |
Tief versteckt im Odenwald liegt diese Feinschmecker-Oase. Im einstigen Bauernhof genießt man technisch hoch ambitionierte, aromenstarke Menüs. Raffinierte Spargel-Variationen, gefüllte Maischolle in Bärlauchkruste auf Rotweingraupen, saftiger Lammrückenstrudel im Minzblatt. Heimelige Weinstube, eigene Weinhandlung, große Terrasse. |
||
|
|
Restaurant mit gutem Komfort | Engagiert führt Familie Heß dieses rustikal-elegante Restaurant. Geboten wir eine kreative Küche mit französischen Wurzeln. Sehr nett sitzt man auf der Gartenterrasse. | |
|
|
|
Der urige Landgasthof am Ende eines verträumten Odenwaldsacktals kann auf eine zufriedene Stammgästeschar aus fern und nah zählen, die bei Wind und Wetter kommt. Was sie motiviert? Das ländlich-rustikale Ambiente mit alten knarrenden Holzdielen, holzvertäfelten Wänden und fein eingedeckten Tischen in großzügigem Abstand schafft einen gemütlich eleganten Rahmen. Der herzliche Service im sympathischen Familienbetrieb unter Leitung von Christian Hess gilt jedem Gast. Die Weinauswahl und Beratung (durch Christian Hess) bietet selbst für Weinkenner stets etwas Besonderes. Und das alles i-tüpfelt Bruder Jochen Hess mit konstant hoher Küchenleistung. Auf der Basis saisonaler und regionaler Produkte, oft gewürzt mit asiatischen oder Cross-over Einflüssen, spiegelt sich die ländliche Eleganz des Ambiente perfekt auf den Tellern wider: Gänsestopfleberterrine mit Gänsestopflebersuppe, Rahmauflauf mit gebratenen Jacobsmuscheln, Lammrücken in Lammhaxenblätterteig, gebrannte Crème von Nougat ... Na, kommen Sie auch? Und wenn Sie sich nicht wieder losreißen können, nehmen Sie eins der fünf gemütlich eingerichteten Gästezimmer. |
|
|
|
|
|
Restaurant im elegant rustikalen Landhausstil und unter engagiert familiärer Führung der Brüder Joachim und Christian Heß. Hier genießen Sie eine lobenswerte jahreszeitlich abgestimmte Kreativküche unter Verwendung von Produkten aus dem Umland. | weitere INFO |
|
Platz 181 (Vorjahr 176) | 76,3 Punkte |
Folgende Kriterien fliessen in die Bewertung ein. Sie sind gewichtet und können sich somit jährlich je nach Vergabehäufigkeit verschieben. Zum besseren Verständnis ist in Klammern die Anzahl der jeweiligen vergebenen Noten (2004 bzw. 2005) angegeben. Deutschland: Die Quellen: Michelin-Führer (Michelin) Deutschland 2005, Reise-Verlag, Karlsruhe Der Varta-Führer (Varta) Deutschland 2005, Varta-Führer GmbH, Ostfildern Gault Millau (GaultMillau) Der Reiseführer für Genießer Deutschland 2005, Christian Verlag, München Schlemmer Atlas (Aral) 2005, Busche Verlagsgesellschadt mbH, Dortmund Der große Restaurant & Hotel Guide ("Bertelsmann") 2005, Wissen Media Verlag, München Der Feinschmecker (Feinschmecker) Guide 2005, Jahreszeiten Verlag GmbH, Hamburg weiterlesen >> |
|
|
***** | Sterne für die Weinkarte | Der Ort ist so tief im Odenwald versteckt, dass es fast so scheint, als solle ja niemand stören kommen. Doch es sind keine Pilzsammler oder Wanderer, die zufällig auf den „Goldenen Pflug“ stoßen, sondern Feinschmeck-Junkies, die extraordinären Aromenkombinationen auf der Spur und schon vom Vorgeschmack ganz high gestimmt sind, weil eine neue Kreation mit provenzalischen Gewürzen oder asiatischen Zutaten ein intensives Geschmackserlebnis verheißt. Seit einem Vierteljahrhundert locken die Mitglieder des Hess-Clans die Genießer in den Forst, ohne dass ihr Küchenzauber je an Frische und Magie nachgelassen hätte. Dabei ist das Gourmetrestaurant, die „Odenwaldstube“, kein exotischer Hort. Die weißrosafarbenen Vorhänge reichen knapp bis zur Fensterbank, die Heizungsblenden stehen Ton in Ton zur Holzverschalung der Wände. Antiquitäten, schöne Bilder und Blumenarrangements verleihen der Stube ihren gutbürgerlichen Charme. Und dann kommt Christian Hess und zieht die Gäste in seinen Bann, offeriert Kostbarkeiten aus dem Weinregal und die staunenerregenden weltläufigen Gerichte seines Bruders Joachim. Der legt jeden Monat eine neue, der Jahreszeit angepasste Karte auf, die immer wieder verblüffende, außergewöhnliche Einzelgerichte verzeichnet. Von zwei Menüs für 62 Euro und 80 Euro führen wir das viergängige an. In der rustikalen „Weinstube“ gibt es kleinere Gerichte der feinsten Art. Weinauswahl ***** Sterne, Die Weinkarte kann sich mit Fug und Recht „international“ nennen. Es sind nicht nur 10 Anbauländer im Programm. Christian Hess, der Service-Chef und Sommelier, kann auch eine Fülle von Weinen aus der Neuen Welt präsentieren. Kalifornien zum Beispiel steht mit mehr als 40 Positionen vor Italien und durchbricht damit die in der deutschen Gastronomie übliche Trias Deutschland/Frankreich/Italien. Deutschland und Frankreich liegen mit sechs Dutzend Nennungen in der fast 350 Positionen starken Weinkarte ungefähr gleichauf. Allerdings konzentriert sich das Angebot hier auf jeweils zwei Regionen: in Deutschland auf Baden und die Pfalz (3 Württemberger und 2 Rheingauer sind noch zu entdecken), in Frankreich auf Bordeaux und Burgund. Nicht alles ist erste Wahl (zum Beispiel in der Bordelaiser Kollektion), aber es mangelt insgesamt nicht an großen Namen. Italien, Spanien, die Schweiz und die beindruckende Palette aus der Neuen Welt runden das interessante Programm ab. Hinzu kommen eine schöne Reihe von Champagnern und Dessertweinen sowie eine ungewöhnlich umfangreiche, drei Dutzend umfassende Sammlung an halben Flaschen. Der Einstiegspreis liegt bei 22 Euro. | |
|
|
So idyllisch, ruhig und abgeschieden die Lage des 'Goldenen Pflugs' tief in einem grünen Odenwaldtal auch ist, so sehr lohnt die Anreise zu diesem hundert Jahre alten kulinarischen Domizil. Der Feinschmecker hat die Wahl zwischen der Gourmetstube mit Kachelofen, Bauerntellern, Hirschgeweihen und nostalgischem Ambiente und der etwas eleganteren 'Odenwaldstube' mit dunkler Holztäfelung und Wandvitrinen. Joachim Heß versieht seinen Beruf mit offensichtlicher Freude am Kochen: seine Gourmandisen sind kreativ und fantasievoll zusammengestellt, setzen leise asiatische Nuancen und erfüllen höchste kulinarische Ansprüche. Sie unterliegen dem jahreszeitlichen Angebot, basieren bevorzugt auf Produkten aus der Umgebung und geben Gewürzen und Kräutern den nötigen Raum zur durchaus kontrastreichen Entfaltung z. B. beim Lammrücken auf Zitronen-Spinat und den Jakobsmuscheln auf geräucherten gelben Paprika mit Garnelen-Marsala-Linsen und Chili-Karamell. Und damit man ohne Reue von der bestens sortierten Weinkarte probieren kann, wurden noch fünf behagliche Zimmer zum Übernachten eingerichtet. |
|
|
|
|
Der rund 100-jährige Odenwälder Gasthof der Familie Heß gibt dem Besucher die Gelegenheit, zwischen einer Gourmet-Stube mit rustikalem "Jagd-Ambiente" und einer eleganten "Odenwaldstube" zu wählen. Hat sich der Gast für einen Platz entschieden, wird er sogleich von Christian Heß umsorgt, der als Restaurantchef für einen perfekten Ablauf und das angenehme Ambiente verantwortlich zeichnet. Gerne hilft dieser Heß-Bruder auch bei der Weinauswahl. Die mehrseitige Weinkarte bietet eine schöne Auswahl an internationalen Kreszenzen, wobei bei den deutschen Weinen die badischen und pfälzischen Tropfen überwiegen. Auch die französischen Anbaugebiete und gute überseeische Weine sind vertreten. Während wir bei Christian Heß in guten Händen waren, kümmerte sich sein Bruder Joachim um unser leibliches Wohl. Nach dem Küchengruß servierte uns das Haus eine Terrine von Wachtelbrust, Gänsestopfleber und blauen Kartoffeln mit Mandel-Zwiebelkompott. Der köstliche und perfekt zubereitete Loup de Mer wurde auf Paella-Reis mit Krevetten in Kräuter-Pesto präsentiert. Der Lammrücken auf Lammhaxen-Topinambur-Ragout mit Blattpetersilien-Gemüsekrusteln, der Höherpunkt unseres Menüs, verwöhnte unseren Gaumen. Zum Abschluss begeisterte uns noch der Quarkauflauf auf Orangenragout mit Champagner-Orangenlikörsauce und Tahiti-Vanille-Rumeis. |













